Die Geschichte von Scheitlin Syfrig Architekten

Scheitlin Syfrig Architekten gibt es seit 32 Jahren. Die Aufträge sind mit Sportstätten, Wohnüberbauungen und Industriehallen grösser geworden, aber das Büro arbeitet weiterhin mit der gleichen Freude an kleinen Projekten, in denen mehr Zeit für Form- und Materialstudien ist. Die grossen Projekte profitieren davon.

2017

Marc Syfrig war auch nach der Übergabe des Büros an seine Nachfolger Teil des Teams. Mit seiner Pensionierung verlässt er das Büro zur Jahreshälfte. Claudia Vernier tritt neu in die Geschäftsleitung ein und übernimmt die Leitung von Finanzen und Personal.

2016

Mauritius Carlen wird Partner des Büros. Er ist dem Büro seit 1998 durch die Berufslehre zum Hochbauzeichner verbunden, seit Mitte 2015 ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Tanja Temel plant eine persönliche Veränderung und verlässt nach zwölfjähriger Mitarbeit zum Jahresende das Büro. Sie steht dem Büro weiterhin auf Mandatsebene zur Seite.

2015

Das Büro zügelt in die Schild Fabrik. Im Jahr 2006 hatten Scheitlin Syfrig Architekten die Räume für die Firma Schild umgebaut, und nun arbeiten sie selbst darin: mehr Platz, mehr Licht und eine Atelieratmosphäre für noch mehr gute Ideen.

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2013

2013 geht das Büro Scheitlin Syfrig Architekten mit seinem 30-köpfigen Team ganz in die Hände von François Guillermain, Paolo Janssen, Attilio Lavezzari und Tanja Temel als gleichberechtigte Partner über. Andi Scheitlin wird zum Jahresende Präsident der Luzerner Kunstgesellschaft und widmet sich der Jurierung von Architekturwettbewerben.

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2012

Auch für kleine Aufträge sind weiterhin Zeit und Freude. Mit dem Glacéstand vor dem Casino Luzern und dem Künstleratelier Lutz entstehen die beiden kleinsten Bauten von Scheitlin Syfrig Architekten.

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2010

Attilio Lavezzari gewinnt den Kostenplaner Franz Häusermann für das Büro. Er bringt Erfahrung aus Projekten wie der Sammlung Rosengart und dem Militär-Armee-Ausbildungszentrum Luzern (AAL). Auch mit Scheitlin Syfrig Architekten hat Franz Häusermann in den Jahren zuvor regelmässig zusammengearbeitet und Projekte ausgeführt. Mit ihm als Basis und zwei weiteren Mitarbeitern wandelt sich das Büro von einem reinen Planungsbüro zu einem Büro mit Kostenplanung und Bauleitung.

2008

Tanja Temel und Attilio Lavezzari erweitern den internen Führungskreis der Gesellschaft auf sechs Partner, zusätzlich zu François Guillermain und Paolo Janssen – damit haben die Gründer ihre Nachfolger ausgewählt und die Büroübergabe beginnt. Im gleichen Jahr gewinnt das Büro den Wettbewerb um den Mattenhof, ein neues Quartier in Kriens.

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2007

Eigentlich nur für einen Anbau des Pharmaunternehmens Roche engagiert, machen Scheitlin Syfrig Architekten mit einem Masterplan einen Vorschlag, wie sich Roche in Rotkreuz weiterentwickeln kann. Bis heute hat das Büro das Kundendiensleistungszentrum CSCR und ein Personalrestaurant und dessen Erweiterung für Roche gebaut.

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2005

Im Jahr 2005 nimmt das Büro an so vielen Wettbewerben teil wie nie zuvor.

2004

Das Büro erhält eine Einladung zum internationalen Investorenwettbewerb für ein neues Eishockeystadion in Zug, dank dem jahrelangen Kontakt zu Anliker und der Swisslife Arena (Regionales Eiszentrum Luzern) als Referenz. Teil des Wettbewerbs ist eine Mantelnutzung, bestehend aus einem Hochhaus und einer Wohnüberbauung. Scheitlin Syfrig Architekten stellen die Frage »Was fehlt der Stadt Zug« und gewinnen den Wettbewerb mit einem Entwurf, der einen grossen städtischen Platz schafft. Für das Projekt Flankenbau in Root beginnt Attilio Lavezzari als Projektleiter im Büro zu arbeiten.

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2003

Mit inzwischen 15 Mitarbeitern wird es in der Cysatstrasse zu eng und das Büro zügelt in die Brünigstrasse. Im gleichen Jahr erhalten Andi Scheitlin und Marc Syfrig den Innerschweizer Kulturpreis.

2002

Mit der Swisslife Arena in Luzern legen Scheitlin Syfrig Architekten den Grundstein, 2004 am Wettbewerb um die Bossard Arena beteiligen zu können. Für das Roche Forum erhält das Büro den Bronzenen Hasen, eine Auszeichnung der besten Bauten der Schweiz.

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2001

François Guillermain und Paolo Janssen werden Partner der neu gegründeten Gesellschaft »Scheitlin – Syfrig + Partner«. Im gleichen Jahr beginnt Tanja Temel als Projektleiterin im Büro zu arbeiten.

1999

Das Büro gewinnt den Wettbewerb um das Tagungszentrum Roche Forum Buonas und im Folgejahr den um das Credit Suisse Communication Center Bocken.

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1995

Der Umbau des Zeughauses in Schwyz zum »Forum der Schweizer Geschichte« ist das erste grosse Projekt von Scheitlin Syfrig Architekten, zusammen mit dem Schwyzer Architekten Hans Steiner. Eine grosse Publikation in der Zeitschrift »werk« bringt dem Büro grosse Beachtung und es folgen Einladungen zu Wettbewerben in der ganzen Schweiz. François Guillermain stösst zum Büro dazu und nimmt sich der Wettbewerbe an.

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1990 – 1994

Die ersten schwierigen Jahre sind vorbei, das Büro erhält eine Reihe von Aufträgen; kleine, wie den Coiffeursalon Hanin und die Praxis Dr. Grüter, und grosse wie die Häuser A3 und E im Roupigenpark. Parallel gewinnt das Büro die Wettbewerbe Areal Meier Möbel (Renggli), Rosengartenhalde und »Seniorenresidenz Sonnmatt« und ist damit für die folgenden Jahre mit Aufträgen versorgt.

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1990

Am Wettbewerb um das Kulturzentrum am See (heute Kunst- und Kulturzentrum Luzern, KKL) nehmen 115 Büros aus der ganzen Welt teil. Der Wettbewerb ist zweistufig, Scheitlin Syfrig Architekten erreichen die zweite Stufe und gewinnen den zweiten Platz, Sieger wird das Projekt von Jean Nouvel. Für das Büro ist der zweite Platz ein Sieg anderer Art: Es wird auf einmal einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Das Büro stellt die ersten beiden Mitarbeiter ein, darunter Paolo Janssen als Spezialist für Konstruktion.

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1988

Ihren ersten Auftrag verlieren sie, aber sie gewinnen durch ihn Kontakt zur Generalunternehmung Anliker. Mit nur kleinen Aufträgen ist es ein schwieriger Anfang, doch dann überarbeiten sie einen schon bestehenden Entwurf für Anliker so überzeugend, dass er gebaut wird – das Projekt Emmenbaum. 1995 gewinnt er den ersten Preis in der Auszeichung guter Bauten des Kanton Luzern.

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1985

Andi Scheitlin und Marc Syfrig haben miteinander an der ETH Zürich studiert und teilen die gleiche Einstellung zur Architektur. 1985 gründen sie »Scheitlin + Syfrig Architekten«. In zwei Zimmern des Hotels Schweizerhof, in den ehemaligen Stallungen, arbeiten sie an ihrem ersten Auftrag für eine befreundete Familie.

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