Bildung & Museen

Stiftung für Ausbildung Sursee (SAS)

Der Eingriff konzentriert sich auf die Fuge zwischen dem Schulgebäude und den Sportbauten und die Zone im Westen des Schulgebäudes und will die bestehende heterogene Situation mit unklarer Hierarchie der Erschliessungen klären. Einfache, ihre Funktion klar zeigende Baukörper ergänzen die bestehen-de Anlage zu einem neuen Ensemble.

Bauherrschaft

Campus Sursee, Stiftung für Ausbildung

Jahr

2005

Adresse

Leidenbergstrasse 17
6208 Sursee

Visualisierungen

  • Scheitlin Syfrig Architekten

Eine neue Willkommenszone auf der unteren Ebene empfängt Besucher und leitet sie entweder in den Erschliessungshof der Schule, zum Sportbereich oder über eine neue, helle Treppenanlage zu den Fitness- und Freizeiträumen auf der mittleren oder der Aula auf der oberen Ebene. Ermöglicht wird diese Klärung durch den Abbruch und die Verlagerung der bestehenden Wohnung. Eine zweite, privatere Erschliessung führt Fussgänger von den Werkstätten oder Wohnungen ebenfalls über eine neue Treppe in denSchulhof auf der oberen Ebene.

Aula, Foyer, Cafeteria und neuer Essbereich bilden auf der oberen Ebene eine Funktionseinheit, welche sich flexibel nutzen und erschliessen lässt. Die bestehenden Büros dieses Geschosses würden bei einer allfälligenErweiterung auf die Ebene über dem Essaal verlegt und durch die dann geforderten Essräume ersetzt.

Da die Eingriffe in das bestehende Schulgebäude minimal sind, lassen sich verschiedene Etappen realisieren, ohne den Schulbetrieb dadurch zu gefährden. In Massivbauweise erstellte Volumen mit eingefärbten oder geschliffenen Betonfassaden dokumentieren auf ruhige Art den Aufbruch der SAS in eine neue Zukunft.

Stiftung für Ausbildung Sursee (SAS), Leidenbergstrasse 17, 6208 Sursee